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San Marco Handpresse Berichte aus der Werkstatt November 2009

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

eine neue Zeitung der San Marco Handpresse, ein Bericht aus der Werkstatt: Noch mehr Seiten und noch mehr interessante Beiträge.
Ich danke allen Autoren, die uns ihre Beiträge zur Verfügung gestellt haben.
Ich hoffe, daß auch diese Ausgabe wieder Ihr Interesse findet. Sie wird kostenfrei verteilt und Sie können die Arbeit an dieser Zeitung
durch Ihr Interesse, aber auch durch Ihre Spende auf das oben genannte Konto unterstützen.
Der „Bericht aus der Werkstatt“ ist eine Zeitung der San Marco Handpresse, sie erscheint in unregelmäßiger Folge, wird in der alten
Rechtschreibung gesetzt und beschäftigt sich mit Künstlerbüchern und setzt sich mit Venedig, der alten Buchdruckerstadt, auseinander.
In der San Marco Handpresse werden seit mehr als zehn Jahren Bücher in Blei gesetzt, auf hundert Jahre al-ten Handpressen gedruckt
und dann von Hand gebunden.
2009 haben wir ein großes Buchprojekt verwirklichen können. Ein Buch der Autorengruppe „Poesie und Alltag“ konnte in einer größeren
Auflage mit acht Radierungen dank der Unterstützung der Möller-Stiftung aus Celle hergestellt werden. Geholfen hat auch eine neue
Druckerpresse, ein Heidelberger Tiegel von 1958, der Anfang des Jahres mit Hilfe eines 50t-Krans über unser Haus in die Werkstatt gehieft wurde.
Eine weitere wichtige Arbeit, die 2009 in meiner Werkstatt entstanden ist, ist das neue Mappenwerk, „Crucifige, crucifige eum!“ für die
Sammlung Hartmann in der Landesbibliothek in Bregenz. So befinden sich nun vier Mappenwerke der San Marco Handpresse in der Sammlung in Bregenz.
Informationen über die San Marco Handpresse, über die Bücher und Mappen und über unser Venedigprojekt finden Sie auf unseren
Seiten im Internet:
www.san-marco-handpresse.de

Mit freundlichen Grüßen und
herzlichem Dank für Ihr Interesse
Ihr Peter Marggraf

 

Inhalt

Seite 1
-----Hans Georg Bulla · Seit ein Gespräch wir sind
Seite 3
-----Gerd Kolter · Poesie und Alltag
Seite 5
-----Michael Stoeber · Dunkle Sonne der Aufklärung
Seite 6
-----Poesie und Alltag · Gedichte
Seite 8
-----Wilhelm Steffens · Poesie und Alltag
Seite 9
-----Wilhelm Steffens · Aus Erde gemacht
Seite10
----Georg Trakl Offenbarung und Untergang
Seite 12
----Eva Taylor · A melancholy of mine own ...
Seite 14
----Helmut Böttiger · Geheimnis einer Freundschaft
Seite 18
----Malte Ludwig · Gedicht - Andreas Hausfeld · Gedichte - Gerd Kolter · Gedicht - Eva Taylor · Gedichte
----- ----- ----- --Christiane Schulz · Gedichte - Peter Piontek · Gedichte
Seite 19
----Hans Georg Bulla · Freundschaftlich verbunden
Seite 22
----Sabine Gruber · Vom Ende der ARS DIVINA
Seite 23
----Adam Zagajewski · Das Vergrös-serungsglas unseres Lebens
Seite 26
----Sabine Gruber · Gedicht
Seite 27
----Orhan Pamuk · Verirrt in Venedig
Seite 28
----Hubertus Adam · Auf der Insel der Toten
Seite 29
----Michael G. Fritz - Venezianische Miniaturen
Seite 30
----Clemens Umbricht · Gedichte - Friederike Kohn · Gedicht - Norbert Weiß · Gedichte
Seite 32
----Peter Piontek · Eine Ikone menschlichen Leids
Seite 33
----Jörg Panzer - Die Menschlichkeit Jesu
Seite 34
----Josef König · Fromme Körperwahrnehmung
Seite 36
----Ein Verrückter und Eine - Ein Totentanz
Seite 37
----Mischa von Perger · Im Rippenliniengeflecht
Seite 40
----Autorinnen und Autoren
Seite 40
----Impressum und Editorial

 

 

Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe

Hubertus Adam, geboren 1965 in Hannover, studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Philosophie. Freier Kunsthistoriker seit 1992. 1996 bis 1998 Redakteur der Berliner Zeitschrift Bauwelt, seit 1998 Redakteur der Zürcher Zeitschrift Archithese. Daneben freier Architekturkritiker, vor allem für die Neue Zürcher Zeitung. Adam hat zahlreiche Aufsätze zur Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts und zur Architektur der Gegenwart veröffentlicht. Zuletzt erschien das Buch „Inszenierte Verwandlung“ (Niggli Verlag Zürich 2006).
Oskar Ansull, geboren 1950 in Celle, Autor, Herausgeber, Erfinder und Sprecher von Leseprogrammen im Funk und auf der Bühne, lebt in Berlin. Zuletzt erschien sein Karl Emil Franzos-Lesebuch „ZweiGeist“ (2005).
Helmut Böttiger, geboren 1956 in Crelingen, studierte Germanistik in Freiburg. Bis 2001 war er Feuilletonredakteur der Frankfurter Rundschau, jetzt arbeitet er als Kolumnist und Kritiker. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Wie man Gedichte und Landschaften liest. Celan am Meer“ (Marebuchverlag, Hamburg 2006).
Hans Georg Bulla, geboren 1949 in Dülmen/Westf., Autor, Lektor, Herausgeber, lebt in der Wedemark. Zuletzt erschien der Gedichtband „Mit der Hand auf der Schulter“ (2006).
Georg Oswald Cott, geboren 1931 in Salzgitter, lebt als Dichter in Braunschweig. Zuletzt erschien der Gedichtband „Die Flugbahn der Elster“ (2006).
Hugo Dittberner, geboren 1944 in Gieboldehausen, lebt in Echte. Zuletzt erschienen die Essays „Atem holen“ und die Gedichte „Und die Alleebäume“ (2006).
Michael G. Fritz, geboren 1953 in Dresden, lebt in Dresden und Berlin. Seit 1980 publiziert er in nationalen und internationalen Anthologien und Literaturzeitschriften. Er veröffentlichte den Erzählband „Vor dem Winter“ (1987), den Roman „Das Haus“ (1994), die Prosasammlung „Der Geruch des Westens“ (1999) sowie Texte zur bildenden Kunst und literaturkritische Arbeiten.
Sabine Gruber, geboren 1963 in Meran (Italien), lebt als freie Schriftstellerin in Wien. Lektorin für Deutsch an der Universität Cà’ Foscari in Venedig. Veröffentlichung von Gedichten, Erzählungen, Hörspielen und Theaterstücken in diversen Literaturzeitschriften und Anthologien. Rundfunksendungen und Hörspiele. 2002 Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg, 2007 Walther-von-der-Vogelweide-Förderpreis. Zuletzt erschienen die Romane „Die Zumutung“ (München 2007) und „Über Nacht“ (München 2007)
Andreas Hausfeld, geboren 1964 in Damme. Stadtpfarrer in Greiz/Thüringen, Theologe und Betriebswirt (VWA). Zuletzt erschien der Gedichtband „Sehr spät”, San Marco Handpresse 2007. 2008 erschienen Texte in der Anthologie „Lichtpfützen”, in Zusammenarbeit mit der Werkstattgruppe Literatur, Loccum.
Heinz Kattner, geboren 1947 in Hildesheim, lebt als Schriftsteller, Lektor und Dozent in Leestahl bei Lüneburg. Zuletzt erschien ein Band mit lyrischer Prosa „Als riefe jemand den eigenen Namen“ (2006).
Friederike Kohn, geboren 1967, studierte Kreatives Schreiben an der Universität Hildesheim, freiberuflich für verschiedene niedersächsische Stiftungen tätig, lebt in Elbe/Wolfenbüttel. Zuletzt erschien der Prosaband „Die Regenkatze“ (2005).
Gerd Kolter, geboren 1949 in Ludwigshafen/Rhein. Studium der Germanistik und Anglistik in Mannheim. Promotion. Lebt in Göppingen. Seit 1983 kontinuierliche schriftstellerische Tätigkeit, Gedichte und Kurzprosa.
Josef Koenig, Ruhr-Universität Bochum.
Malte Ludwig, geboren 1963 in Berlin. Er studierte Philosophie, Geschichte und Soziologie in Hannover und Freie Kunst (Film) in Braunschweig. Er arbeitet im Bereich digitaler Medien und lebt in Hannover. Zuletzt erschien der Gedichtband „Sterne, Staub“ (San Marco Handpresse 2004).
Jörg Panzer, geboren 1940 in Danzig, lebt in Hoya. Studium der Theologie und Sozialpädagogik.
Orhan Pamuk, geboren 1952 in Istanbul, studierte Architektur und Journalismus. Für seine Romane erhielt er u. a. 2003 den Impac-Preis, 2005 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2006 den Nobelpreis für Literatur. Auf deutsch erschienen die Romane Das schwarze Buch (1995), Das neue Leben (1998), Rot ist mein Name (2001), Schnee (2005) und Die weiße Festung (Neuausgabe 2005), der Essayband Der Blick aus meinem Fenster (2006) und die Romane Das Museum der Unschuld (2008) und Das stille Haus (2009). Orhan Pamuk lebt in Istanbul.
Mischa von Perger, geboren 1961 in Kaldenkirchen (Niederrhein), lebt in Neusäß bei Augsburg. Studium der Philosophie und Klassischen Philologie, einige Jahre lang wissenschaftlicher Assistent im Fach Philosophie an der Universität Freiburg im Breisgau. Mitarbeiter bei der Europäischen Totentanz-Vereinigung, Bamberg.
Peter Piontek, geboren 1955, lebt in Hannover. Autor, Journalist und Dramaturg. Zuletzt erschien der Gedichtband „Mit dem Schrei eines Esels“ (San Marco Handpresse 2005)
Christiane Schulz, geboren 1955 in Wildau, lebt in Potsdam, Studium an der Hochschule für Architektur in Weimar. Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf. Zuletzt erschien der Gedichtband „Mondweiß am Revers“ (San Marco Handpresse 2006).
Wilhelm Steffens, geboren 1936 in Verden, lebt in Stellichte (Walsrode), Dramaturg und Autor. Zuletzt erschien das Buch „ROMROT“ (2005) mit kurzer Prosa und Gedichten.
Michael Stoeber, geboren 1946 in Stendal, studierte Philosophie, Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte, lebt als freier Autor und Übersetzer in Hannover.
Johann P. Tammen, geboren 1944 in Hohenkirchen/Friesland, lebt in Bremerhaven-Wedewarden, Herausgeber der „horen“. Zuletzt erschien die Gedichtauswahl „... und himmelwärts Meere“ (2005).
Hannelies Taschau, geboren 1937 in Hamburg, freie Autorin, schreibt Gedichte, Prosa, Hörspiele. Zuletzt erschien der Gedichtband „Männerkind“ (2006).
Eva Taylor, geboren 1956 in Heiligenstadt/Thüringen, Herausgeberin und Dozentin, lebt in Italien, schreibt auf deutsch und italienisch. Zuletzt erschien der Gedichtband „Aus dem Schneebuch“ (2008).
Georg Trakl, geboren 1887 in Salzburg. Praktikum in einer Apotheke. Als 1908 das erste Gedicht von ihm in einer Zeitung erschien, schloß er das Praktikum als Apotheker ab und ging nach Wien, um dort Pharmazie zu studieren. Sanitätsarzt im ersten Weltkrieg. Durch eine Überdosis Kokain starb Trakl am 3. November 1914 in Krakau.
Clemens Umbricht, geboren 1960, wohnt in Arnegg (Schweiz). Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und in Anthologien. Verschiedene Auszeichnungen, u. a. Lyrikpreis der Literaturzeitschrift „orte“ (1997). Zuletzt erschien der Gedichtband „Die Augen über dem Bildrand“ (San Marco Handpresse 2005).
Norbert Weiß, geboren 1949 in Dresden, Erzähler, Lyriker, Lektor, Korrektor, Herausgeber der Zeitschrift SIGNUM. Blätter für Literatur und Kritik, lebt in Dresden. Zuletzt erschienen Gedichte in der Berliner Literaturzeitschrift LOSE BLÄTTER (2006) und der Gedichtband „Nahe Mohatsch“ (San Marco Handpresse 2008).
Adam Zagajewski, geboren 1945 im damals noch polnischen Lemberg. Er studierte in Krakau Psychologie und Philosophie, bevor er sich der Literatur zuwandte. Er veröffentlichte Lyrik, Essays und einen Roman, bis ihm die Regierung wegen oppositioneller Tätigkeit 1976 Publikationsverbot erteilte. Zagajewski gehörte zum Kreis der Bürgerrechtsbewegung KOR. 1979 kam er nach West-Berlin und reiste weiter in die USA und nach Frankreich, wo er sich 1982 in Paris niederließ. Zuletzt erschien das Buch „Verteidigung der Leidenschaft“ (München 2008)

 

 

 

 


Ältere Ausgaben unserer Zeitung sind noch vorhanden. Wenn wir Ihnen Exemplare zusenden sollen, ist dieses gegen eine Erstattung der Druck- und Versandkosten möglich: Wenn Sie 2,50 Euro je Ausgabe(zuzügl. 2,00 Euro für Porto und Verpackung) auf das Konto der San Marco Handpresse überweisen (Peter Marggraf, Hannoversche Volksbank Konto 61 111 740 00 BLZ 251 900 01, Vermerk: Berichte aus der Werkstatt), schicken wir Ihnen gerne die gewünschte Ausgabe zu.
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